schienenheizung


Heiß auf Schiene

 Die Idee zu der Schienenheizung stammt von Hans Stieg, der selbst als Flugretter auf dem Stützpunkt Niederöblarn stationiert ist.

"Durch Schneeverwehungen und Vereisungen hatten wir immer wieder das Problem, die Hubschrauber-Plattform nur mit motorischer Hilfe aus dem Hangar zu bekommen. Das soll aber von Hand funktionieren. Die Eis- und Schneefreihaltung der Schiene ist für schnelles Reagieren sehr wichtig", sagt Stieg.Selbst Elektriker, hatte er die Idee eine Art Begleitheizung, die unter dem Spurrad Platz haben sollte.

Der Stainacher Unternehmer Franz Ossberger fand schließlich die Lösung. Ossberger:"Ich bewundere die Arbeit der Jungs von der der Bergrettung und sämtlicher Hilfsinstitutionen sehr und wollte dazu auch meinen Beitrag leisten." Nach Kontaktaufnahme mit einem Salzburger Betrieb, die Heizsysteme herstllen, zeigten sich diese begeistert und stießen ihrerseits auf eine Firma in Deutschland, die Heizungsbänder herstellt.

So fügte sich eines zum Anderen und es konnte nun in Niederöblarn die erste Spezialheizung ihren Dienst leisten. Im Prinzip einer Dachrinnenheizung nachempfunden, allerdings mit einer Heizleistung von 80 Watt pro Laufmeter, bei den zwei 20-Meter Schienen macht das gesamt 3,2 Kilowatt.

Stützpunktleiter Manfred Egger ist sehr zufrieden."Wir testen zwar noch aber es zeigt sich bereits, dass dieses Projekt hervorragend funktioniert."

Interessant ist diese Idee natürlich auch für sämtliche Hubschrauberstützpunkte in den Alpen, da mehrfach ebenfalls wie in Niederöblarn die Fluggeräte auf fahrbaren Plattformen stationiert sind.
Beitrag der Ennstaler Woche am 24.Februar 2005

Mittlerweile haben wir einen großen Teil der ÖAMTC Hubschrauber Stützpunkte bereits
auf "Heiße Schienen" gesetzt.


 

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